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HIDEAWAY. LIEBE UND ANDERE RADIKALITÄTEN
von
Bauer+Baum und Ensemble
Uraufführung
Werk-X Petersplatz

 

PRESS

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Hitze! Juni. Erst Ach! Dann Uff! Wir träumen uns schnell weg aus der Stadt. In den Schatten von Zitrusbäumen und hohen Pinien. Weg. In ein Ferienversteck. Wollen dort eintauchen in die Urlaubsblase. Hören die Vespa schon knattern. Spüren den eiskalten Aperol durch den Strohhalm in die Mundhöhle schießen. Lutschen an frischen Feigen und Wassermelonen. Während unsere Schenkel allmählich mit dem Ornament der Plastiksesseloberfläche verschmelzen.


Es ist Sommer. Das Kollektiv Bauer + Baum baut die Theaterstühle des WERK X-Petersplatz ab. Und einen Glasbungalow auf. Er wird nicht umgeben von üppiger, duftender Natur oder den sanft wippenden Baumwipfeln eines mediterranen Sehnsuchtsorts. Er wird umstellt vom Publikum, das hineinschauen kann in das Leben eines vierköpfigen Ensembles. Keine Familie auf dem Papier, aber irgendwie doch. Keine typische, und doch aber irgendwie schon eine Liebesgeschichte. 

Hideaway_Werk_X-Petersplatz__©2023_K.Svadlenak-76.jpg

Mit: Nina Fog, Lisa Kärcher, Marie Noel, Moritz Sauer

Inszenierung, Text: Isabella Sedlak
Bühne und Kostüme: Sophie Baumgartner
Bühnenbau: Johannes Plos
Musik und Sounddesign: Philipp Pettauer
Dramaturgie: Moritz Sauer
Regiemitarbeit: Juliane Aixner
Fotos: ©Isabella Simon, ©Katrin Svadlenak-Gomez

PROCESS

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Bauer + Baum fischen lustvoll nach bekannten Klischees in der Nostalgie-Kiste und servieren sie garniert mit feministischen Perspektiven. Dabei hinterfragen sie die so genannte romantische Liebe und was diese mit ihrer schier unbändigen Kraft so alles leisten können soll. Sie bearbeiten Familien- und andere Konstrukte und fragen sich, wie politisch intime Verbindungen sind. 
Inspiriert von Şeyda Kurt, Josephine Apraku, bell hooks u. v. m. entsteht auf Basis von Interviews mit Zärtlichkeits-Expert*innen und in Zusammenarbeit mit dem Ensemble ein vielfältiger Text, der Raum für BIPoC und LGBTIQ* Stimmen einfordert.


Wer darf sich überhaupt erlauben, „die Gesellschaft“ mal ganz auszublenden? Wer genießt den Luxus, mal gar keine Lust auf Politik haben zu können? Wer darf sich zurückziehen und erholen im „hideaway“?

„Die Welt wird nicht allein dadurch besser, dass ich in meinem nächsten Umfeld faire und zärtliche Beziehungen führe. Es muss um Solidarität mit anderen Menschen gehen, die über meine Partner*innen- oder Freund*innenschaft hinausgeht.“ Şeyda Kurt

Besonderer Dank der Produktion an: Boris Schärf, Ulrike Kogelmüller, Evi Pribyl, Bimi Böck, Mario Minichmayr, Sandra Wolf, Giacomo Marinsalta, allen Interviewpartner*innen, allen, die uns noch unterstützen werden, sowie unserer italienischen Familie, mit der wir Land, Liebe und Leiden teilen.

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON:

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